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Schmackhafter Löwenzahn!

Verwandt mit Rucola schmecken die Blätter des Löwenzahns (Taraxacum officinale) leicht bitter und manchmal auch scharf! Die Blätter bieten einen guten Ersatz für Rucola und können auch so unter Salate gemischt werden. Ebenso wie die gelben, dicken Blüten. Wobei die anders zubereitet noch viel besser schmecken!

Rezepte mit Löwenzahn

Früher gehörten diese leckeren Kleinigkeiten zu den „Arme-Leute-Mahlzeiten“. Menschen, die sich keinen Honig und andere teure Zutaten für Kuchen leisten konnten, sammelten Löwenzahn. So verhalfen sie sich zu gesunden Zutaten zum Backen und zum Würzen. Heute leben wir in einer Welt des Überflusses und manch einer hat zwar eine schicke Küche, kocht jedoch nie darin. Auch mit einfachen Zutaten lassen sich Geschenke aus der Wiese zaubern:

Löwenzahnhonig
Zutaten: 4 – 5 große Hände voll Löwenzahnblütenköpfe mittags pflücken. Die Blüten enthalten dann besonders viele Vitamine. 1 kg Gelierzucker, Weckgläser, Topf, 1 l Wasser, 1 Leintuch

Die Blüten gut waschen und das Wasser ausdrücken, danach zwanzig Minuten im Wasser auf kleiner Flamme sieden lassen. Einen Tag kühl stellen. Jetzt die Blüten durch das Tuch ausdrücken und den Löwenzahnsaft mit dem Gelierzucker zehn Minuten kochen. Nun den Honig heiß in die Weckgläser füllen und sofort verschließen. Der Honig schmeckt köstlich in Kräutertee oder im Kuchen.
Achtung: Keinen Löwenzahn direkt von Straßenrändern nehmen!

Löwenzahnhonig-Kuchen
Zutaten: 100 g Zucker, 200 g Löwenzahnhonig, 300 g Margarine, 4 Eier, 200 g Roggenmehl, 200 g Weizenmehl, 1 Msp. Nelken, 1 Messerspitze Kardamom, 1 Tl Zimt, 1 Tl Kaffee, 1 Becher Sahne, 1 Packung Backpulver

Den Zucker in einem Topf unter stetigem Rühren bräunen, Honig und Margarine zugeben, rühren bis alles aufgelöst ist und eine cremige Masse entsteht. Abkühlen lassen. Danach die übrigen Zutaten unterrühren und auf ein Backblech streichen. Etwa fünfzig Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben.