
Mitnichten. Leider. Einige Mäuse machen die Gärten um uns herum und unseren eigenen unsicher. Alles in Ordnung, solange sie draußen bleiben.
Wehe, sie kommen irgendwie ins Haus. So niedlich Mäuse sind, so schnell vermehren sie sich und noch schneller scheint ihr Nachwuchs geschlechtsreif zu werden. Also sehen wir zu, dass wir sie lebendig fangen und mindestens einen Kilometer entfernt wieder frei lassen. Das war letzten Sommer gar nicht so einfach. Denn die Falle wurde immer wieder geplündert ohne dass sie zuschnappte. Der Mechanismus tat es aber noch. Irgendwann setzte ich mich ans Fenster und beobachtete die Falle. Immer mal wieder. Eines Morgens hüpfte eine juvenile Elster unten herum, steckte ihren Schnabel zwischen die Gitter und zog die Walnusshälften heran. Erst die Creme und dann die Nuss futtern. So ein schlaues Kerlchen!
Um doch noch Mäuse zu fangen, überlegten wir uns etwas. Die Falle wurde mit einem alten Baumwollbeutel umhüllt und nur die Falle blieb vorne offen. Wir fingen wieder Mäuse 😉