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Erdbeeren glücklich machen

An Erdbeeren habe ich mir auf meinem Balkon seit einigen Jahren “die Zähne ausgebissen”. Die gekauften blieben meist so klein wie zuvor im Gartencenter. Oder sie kümmerten vor sich hin ohne zu blühen. Ich schob es auf meine Lage: Nordseite, es zieht von einer Seite her und ganz besonders bei Nordostwind, eher schattig. Seit diesem Sommer bin ich klüger:

Auch dieses Jahr kümmerte die kleine, gekaufte Erdbeere vor sich hin. Aus irgendeinem Grund hatte ich zu viele Frühlingszwiebeln vom Wochenmarkt geholt als ich verwerten konnte. Ich kürzte die Stängel an denen noch Wurzeln waren, stellte sie für drei Tage in ein Wasserglas und pflanzte sie in den noch ziemlich leeren Balkonkasten zur Erdbeere. Innerhalb einer Woche fing sie an zu wachsen und zu blühen und seit Juni auch zu fruchten. Erdbeeren brauchen die richtigen Nachbarn, um glücklich zu werden! Von irgendwoher siedelte sich auch eine Petersilie an und fing an zu wuchern. Zugig? Schattig? Nur im Hochsommer vormittags einige Stunden Sonne? Na und?!?

Wer keine (Frühlings-) Zwiebeln zu Erdbeeren siedeln möchte, kann auch einfach Schnittlauchsamen einstreuen oder Knoblauchzehen in die Erde drücken. Sie gehören alle zur Unterfamilie der Lauchgewächse (Alliaceae) und mögen es, wenn sie nicht so oft gegossen werden.

Autor:

Mein Name ist Silke Bicker. Als Referentin für Umweltkommunikation schreibe ich Bücher zu Naturerlebnispädagogik. Und berate Laien und Fachkräfte zu Öffentlichkeitsarbeit. Workshops führe ich so durch, dass die Teilnehmenden sich trauen möglichst viel Inhalte später selbst umzusetzen. In diesem Blog treiben Berichte, Entspannendes, Rezepte und Amüsantes rund um das Grün aus.